
Mille Miglia
Bugatti Veyron
von Luciano Vittori
Vor einer toskanischen Villa, zwischen Zypressen und verwittertem Stuck, steht die moderne Legende inmitten der Klassiker: ein Bugatti Veyron. Er gehört nicht in dasselbe Jahrhundert wie die anderen Werke dieser Reihe — und trägt doch denselben Namen des Ruhms: Bugatti.
- TechnikHahnemühle · Dibond
- Format100 × 75 cm
- AuflageAuflage von 24
- Preis€ 995
Die moderne Legende
Als der Veyron 2005 erschien, verschob er die Grenzen dessen, was ein Auto sein konnte. Volkswagen hatte die legendäre Marke Bugatti mit einem einzigen Auftrag wiederbelebt: das schnellste, edelste Serienauto der Welt zu bauen. Die Antwort war ein 8,0-Liter-W16-Motor mit sechzehn Zylindern und vier Turboladern, gut für rund tausend PS — genug, um als erstes Serienauto die Grenze von 400 km/h zu durchbrechen.
Der Name ist kein Zufall. Der Wagen ist nach Pierre Veyron benannt, dem französischen Rennfahrer, der 1939 für Bugatti die 24 Stunden von Le Mans gewann. So knüpft der moderne Hypersportwagen unmittelbar an die glorreiche Rennvergangenheit der Marke aus den 1920er- und 1930er-Jahren an, als Bugattis die großen Rennstrecken und Bergrennen Europas beherrschten — ein Erbe, das auch durch die Straßen der Mille-Miglia-Zeit lief.
Luciano Vittori stellt den Veyron dorthin, wo Technik und Zeit sich begegnen: das verwitterte toskanische Land, das die ganze Strömung hervorbrachte. Die Freskobearbeitung verleiht dem polierten Blech die Textur von altem Putz — eine Hommage an den Gedanken, dass auch ein Auto von morgen, sofern groß genug, eines Tages zum Klassiker reift.